… für iPhone / iPod Touch soeben erschienen. Am besten gleich nichtlesen! Oder erst mal hier gucken: Nichtleser 91
Lecker neues Nichtleser-Schnittchen …
Februar 5th, 2010 · für iPhone / iPod Touch
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Band 9 – der Endspurt
Januar 27th, 2010 · Band 9, Lektüre für Nichtleser
Berlin, den 27. Januar 2010. Es wird ernst! Nach rund 317 Korrektur-Runden geht Band 9 in Druck. Auch die Produktion des Buches als Apps und eBooks läuft auf Hochtouren. Um Ihnen einen kleinen Vorgeschmack zu präsentieren, haben wir ein paar starke Stellen aus dem aktuellen Band 9 mit dem Titel »Irgendwie verlegt auf ne Art« zusammengestellt:
Erleben Sie packende Dialoge!
Pistolen-Pete: Ach so.
Hermann Meier: Hallo, können wir bestellen, bitte?
Grabowski: Guten Tag.
Lassen Sie sich mitreißen von dramatischen Entwicklungen!
Eines Tages ist Long Dong Copy auf eine Party eingeladen.
Wenig später saß Grabowski irgendwo rum und …
Aus Charming Heinz’ Kochtagebuch:
Und genießen Sie rasante Action!
Gleich wird etwas passieren …
Später hängen Grabowski und Long Dong Copy in der U-Bahn ab.
Wenig später sitzt Eisi Verspeisi zuhause in der Badewanne …
Band 9 – ab 5. Februar erhältlich – jetzt vorbestellen – oder auch nicht!
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Hai-Alarm in Hamburg
Januar 11th, 2010 · Allgemein
Am 11. Januar 2010 mußte jemand in der Nichtleser-Redaktion versehentlich ein Zeitfensterchen offengelassen haben. Denn anders ist es eigentlich nicht zu erklären, daß sich das Team an diesem Tag unaufgefordert mit der Auswertung eines Artikels aus dem SPIEGEL (2/2010) beschäftigte; allerdings nicht in Form einer inhaltlichen Anlayse, sondern mit der Filterung der Begriffe und Synonyme, mit dem der einseitige (haha!) Artikel den ausgestorben Haifisch namens »Megalodon« bedachte. Wir zitieren die Hai-Beschreibungen in Reihung gemäß ihres Auftretens im Artikel:
»Heftiger Beißer, Urzeitkoloss, Unhold, urzeitlicher Gruselfisch, räuberischer Vorzeitriese, Lulatsch, Titan, Riesenfisch, Urzeitgigant, … hatte ein riesiges Gewaltpotential, … gewaltigste Bisskraft aller Zeiten.«
Die Nichtleser-Redaktion gratuliert heute noch ganz herzlich zu diesem wohl synonymigsten Artikel aller Zeiten.
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Name that kid!
Januar 6th, 2010 · Lektüre für Nichtleser
Grabowski und Pistolen-Pete passieren bei einem Spaziergang durch Berlin-Schöneberg einen gut besuchten Spieli.
Grabowski: Und, Lust auf eine Runde Kindernamenpoker?
Pistolen-Pete: Bin dabei, darfst anfangen.
Grabowski: Ok, los geht’s. (laut) Leeeoooon!!!
26 Leons antworten: Ja?
Pistolen-Pete: Ha, ich zähle schlappe 26! Das war ja wohl nix, Mann.
Grabowski: Abwarten.
Pistolen-Pete: Na gut. Jetzt ich. (laut) Leeeenaaa!!!
26 Lenas antworten: Ja?
Grabowski: Ha, ich zähle 26. Gleichstand!
Pistolen-Pete: Warte, da hinten, die Kleine bei der Rutsche.
Die Kleine bei der Rutsche: Papi?
Pistolen-Pete: Ha! 27! Gewonnen!
Grabowski: Mist. Revanche beim nächsten Spieli?
Pistolen-Pete: Ok.
Wenig später: Aus Pistolen-Pete’s Tagebuch: Habe heute Grabowski im Kindernamenpoker deklassiert, mit einem satten Sieg in zwei Sätzen (1. Satz: Lena 27 : Leon 26, 2. Satz und Rückspiel beim nächsten Spieli: Lea 18 : Joshua 3). Yes!
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Last Christmas
Dezember 24th, 2009 · Allgemein
Weihnachten. Grabowski verbringt das Fest bei Eltern und Geschwistern auf dem Land. Diese Angelegenheit führt Tage später zu folgendem Eintrag in seinem Tagebuch:
Schon erstaunlich, welche Wirkung Musik haben kann. Dieses Weihnachten war das erste, seit ich denken kann, daß ich nicht ein einziges Mal »Last Christmas« von »Wham« hören mußte, nicht einmal in irgendeinem Fahrstuhl, wobei man hier auf dem Land allerdings auch nur selten einen Fahrstuhl trifft … aber egal. Jedenfalls, Schwein gehabt! Trotzdem hatte ich den Klang dieses »Evergreens« auch ohne ihn zu hören die ganzen Weihnachtstage im Ohr, da wir im Familienkreise darüber gesprochen hatten. Man möchte mein’, das hört sich ein, aber nein! Denn wieder setzte die mir bereits vertraute Reaktion ein, ganz genau so als hätte ich das Lied gehört.
Ich empfinde pure Mordlust schon bei den ersten Takten und der Weihnachtsglocken-Percussion. Feuernde Maschinen-Pistolen, aufspritzendes Blut, schreiend zu Boden sinkende und tödlich Verwundete, denen die Gedärme aus den Bäuchen quellen, fallen mir ein. Die Toten stapeln sich übereinander, die Verletzten bluten aus grausamen Wunden, abgetrennte Beine und Arme fliegen mir um die Ohren, Blutfontänen spritzen aus den Leibern der Verstümmelten und so weiter die ganze Zeit.
Ich finde diese Assoziationen weder witzig noch wünschenswert. Natürlich möchte ich keine unschuldigen Menschen meucheln. Um mein Gewissen etwas zu beruhigen, stelle ich mir vor, wie ich die beiden verantwortlich zeichnenden Musiker gefesselt in meiner Gewalt habe und mir die gesamten drei Weihnachtstage Zeit nehme, um sie genüßlich und langsam zu foltern, wobei ich die Torturen genau so dosiere, daß sie unter den allergrößten Qualen, aber langsam und bei Bewußtsein dahinsiechen, bis ich ihnen zum grausamen Finale ihr eigenes Lied so lange vorspiele, bis sie daran jämmerlich krepieren.
Wie gesagt: Mir gefallen diese Vorstellungen nicht besonders, aber ich kann mich dagegen nicht wehren. Sie sind unweigerlich mit »Last Christmas« von »Wham« verknüpft; einem der erfolgreichsten Pop-Songs aller Zeiten. Höre ich den, will ich auf der Stelle töten. Erstaunlich, wie intensiv Musik wirken kann.
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Nicht immer alles in sich reinfressen
Dezember 21st, 2009 · Lektüre für Nichtleser
Grabowski geht mal eben zum Bäcker um die Ecke.
Grabowski: Guten Tag.
Verkäuferin: Guten Tag.
Grabowski: Schon gehört? Meine Tante hat sich neulich den Fuß verstaucht.
Verkäuferin: Nein, wußte ich noch nicht.
Grabowski: Ist zwar schon eine Weile her, aber wollte ich einfach mal sagen.
Verkäuferin: Find ich gut, daß Sie das nicht einfach in sich reinfressen.
Grabowski: Fühle mich auch schon viel besser. … So, jetzt muß ich aber langsam wieder los.
Verkäuferin: Wiedersehen.
Grabowski: Tschühüüüs.
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Porno-Konsum
Dezember 15th, 2009 · Nichtleser
Während Long Dong Copy brav seine Buchstaben sortiert, sitzen Charming Heinz und Grabowski im Interview. Sinn der Sache ist eine Studie zum Konsum pornographischer Filmchen von Seiten libidinös unterzuckerter, männlicher Großstadtbewohner.
Grabowski: Also, ich mache bei Porno-Filmen ja immer den Ton aus. Ist ja nicht auszuhalten sonst.
Charming Heinz: Echt? Bei mir ist’s genau umgekehrt. Ich schalte immer das Bild ab. Mich interessieren eigentlich nur die Dialoge.
Porno-Film: Ich guck nur noch ab und zu mal hin, wenn sich Pärchen gemeinsam mich anschauen. Einzelne Herren, die mich sehen … nee, das möchte man nicht unbedingt sehen.
Grabowski: Nanu, Porno-Film? Du wirst doch hier gar nicht interviewt, dachte ich, oder?
Porno-Film: Oh, Entschuldigung. Ich dachte, ich wäre auch gefragt.
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Liebeskummer-Beratung
Dezember 9th, 2009 · Nichtleser
Davon abgesehen war übrigens nur noch ganz wenig Liebeskummer übrig bei Grabowski, der sich hartnäckig über die Bände 6 bis 8 der Lektüre für Nichtleser gehalten hatte und von dem zu Grabowskis Leidwesen nie einer was abhaben wollte. »Danke, wir haben schon gegessen«, hörte er regelmäßig auf seinen Vorschlag, gerecht zu teilen. Aber egal, jetzt war es wirklich fast vorbei damit. Um auch die letzten Reste davon endlich hinter sich zu lassen, fand er sich bei seinem persönlichen Persönlichkeitsberater Charming Heinz zur Beratungsstunde ein.
Grabowski: Ach, Heinzinger, dis will einfach nicht recht klappen bei mir mit die Mä’chens und so.
Charming Heinz: Weißt Du, manchmal, wenn es mit der Liebe nicht klappen will, ist es hilfreich, einfach beleidigt, niedergeschlagen und frustriert zu sein. Schließlich ist es doch ziemlich kindisch, den Liebeskummer einfach auszuhalten und sein Leben wieder in die Hand zu nehmen. Was bringt es denn schon, zuversichtlich nach vorne zu schauen, wenn man auch deprimiert zurückblicken und alte Wunden offen halten kann?
Grabowski: Stimmt. Das klingt vernünftig. Obwohl ich eigentlich vorhatte, das zu überwinden.
Charming Heinz: Würde ich nicht machen. Bleib lieber dabei. Vertrau mir.
Grabowski: Na juti.
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Das Doppelkinn
Dezember 4th, 2009 · Nichtleser
Ingrid und Hermann Meier, zwei Helmstedter Ruheständler auf Berlin-Besuch, haben sich in Schöneberg verlaufen, wo es ihnen nicht gelungen ist, ein Brandenburger Tor oder gar Mauerreste zu finden.
Dafür entdecken sie gerade ein Restaurant, das ihnen vielversprechend scheint. Sie treten ein und werden prompt von Oberkellner Charming Heinz in Empfang genommen.
Charming Heinz: Haben Sie reserviert?
Hermann Meier: Nein. Aber hätten Sie trotzdem noch zwei Plätze frei?
Charming Heinz: Wieso zwei? Ihre Frau, Sie und Ihr Doppelkinn. Da zähle ich drei.
Ingrid Meier: Genau wie bei der Bahnfahrt nach Berlin! Da mußten wir auch für drei Personen zahlen wegen Deinem dicken Doppelkinn.
Hermann Meier: Ist ja gut jetzt, Ingrid. Läßt sich da noch was machen, Herr Kellner?
Charming Heinz: Wenn sich der Herr mit seinem Doppelkinn einen Platz teilt, kein Problem.
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Grabowski vs. Illuminati
Dezember 1st, 2009 · Nichtleser
Der Blockbuster-Thriller (1. Fassung)
Es war eines Tages auf dem Klo, als Herr Grabowski dort saß. Der gutaussehende, studierte Geheimbund-Forscher langweilte sich allerdings gerade auf eben diesem Klo, als eine unmißverständliche Ahnung seinen Blick auf das dreilagige Toilettenpapier aufmerksam machte. Er zog die drei Lagen eines Blatts auseinander – und tatsächlich!
Auf der Mittelseite findet er eine uralte Handschrift der Illuminaten mit einem geheimen Code. Da es zur Entschlüsselung solcher Codes inzwischen eine App gibt, kann Grabowski den Text schnell entziffern. Dabei fällt er fast von der Schüssel ob der Brisanz der Sache.
Die Illuminaten haben den elliptischen Kurs der Erde um die Sonne in eine pentagrammförmige Umlaufbahn umprogrammiert. Schon zum nächsten Vollmond soll die neue Laufbahn in Kraft treten. Für die Erde bedeutet das eine verheerende Katastrophe: Alle Rechtecke und Quadrate auf der Welt würden fünfeckig! Allein für die Bilderrahmen-Industrie, die bislang ja überwiegend rechteckig arbeitet, wäre der Ruin gewiß. Ganz zu schweigen von den weitreichenden weiteren folgen für die Weltwirtschaft, das Klima oder die Renten.
Höchste Zeit also, etwas zu unternehmen: Grabowski bleiben noch 22 Minuten und 7 Sekunden, den Illuminaten das Handwerk zu legen. Noch auf demselben Klo lernt er die attraktive Nanowissenschaftlerin und Öko-Aktivistin Claire Stanton kennen, die nebenbei als Vizeweltmeisterin im Thai-Boxen firmiert und sich ab und zu mal prostituiert – und zwar weil sie es kann, wie sie sagt.
Trotzdem spitzt sich die Lage vorerst zu. Erschwerend kommt hinzu, daß Grabowski vor der Weltrettung noch schnell einen Artikel im Sportteil der Zeitung lesen möchte. Aber schon drei gerettete Delphine später sparen Claire Stanton und Grabowski wertvolles Trinkwasser, indem sie ihm die verschiedenen Spülstufen der Toilette erklärt.
Jetzt drängt die Zeit aber langsam dringend. Zum Glück hat Claire Stanton gute Kontakte in die Weltretter-Szene. Sie klingelt mal eben beim exaltierten Mode-Zaren Mr. Size Zero durch. Bekanntlich hat Mr. Size Zero seinen unermeßlich Reichtum unter anderem mit Kreationen wie dem Atomkraft-Nein-Danke-Button gemacht. Was die meisten aber nicht wissen: Der Mode-Zar ist auch ein verrückter Wissenschaftler. Kürzlich konstruierte er eine Rakete mit einem hypermodernen und gut durchdachten Antriebssystem. Seine Technologie beruht in gewisser Weise auf Schwarm-Intelligenz. Durch einen ausgeklügelten Mechanismus wird dabei die kollektive Erregungs-Energie über eine Erhöhnung der Mehrwertsteuer in pure Raketen-Schubkraft umgewandelt.
Und mit diesem hyperinnovativen Raumschiff macht sich Mr. Size Zero auf den Weg zum Klo, als Grabowski und Claire Stanton bemerken, daß die Mittelseite des Klopapiers nicht nur mit einer Geheimbotschaft ausgestattet, sondern auch mit dem Community-Portal MyDings.com verlinkt ist. Das interaktive Papier meldet gerade, daß der Vorstandsvorsitzende der Illuminaten Herrn Grabowski eine verlockende, aber heimtückisch gemeinte Freundschaftsanfrage unterbreitet. Claire Stanton versucht verzweifelt, den wie von Sirenengesängen angezogenen Grabowski durch akutes Ausziehen ihrer Bluse und ihres BHs von seinem Untergang abzulenken.
Exakt drei Nanosekunden, bevor Grabowski der Versuchung erliegt, fährt Mr. Size Zero mit seiner Rakete vor und sammelt die beiden ein. Das war aber knapp jetzt!
Sogleich geht es schnurstracks und rasend schnell (da die Medien gerade eine neue Mehrwertsteuererhöhung kolportierten, was die Rakete entsprechend befeuerte) auf in den Weltraum. Dort angekommen falten Claire Stanton und Grabowski das kosmische Pentagramm der Illuminaten zu einem Tetrapack zusammen und deponieren es fachgerechnet in einer Weltraum-Recycling-Tonne.
Die Welt ist gerettet! Claire Stanton und Grabowski erhalten den Umweltpreis der Stadt Mittenmang und rammeln sich danach auf der Hazienda von Mr. Size Zero das Hirn aus der Birne.
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