Das Lektüre für Nichtleser-Team ist völlig aus dem Häuschen. Nach der schlimmsten Rezension aller Zeiten in Band 8, die aber glücklicherweise nicht auf diese Publikation hier bezogen war, hagelt es heute eine der schönsten Rezensionen aller Zeiten. Hier ein Auszug:
“(…) Wie dem auch sei: Nichtleser ist völlig anders als der normale Lesestoff. Er ist feinsinnig, witzig, verschroben, irre, Großstadt-like, Kiez-intim und jenseits aller Konventionen. Mit seiner kurzen schnoddrigen und zugleich intelligent-durchtriebenen Art passen die Texte perfekt aufs iPhone. (…)” Mehr lesen …
Zur Feier das Tages beruft Grabowski augenblicklich eine Presse-Konferenz ein, die jetzt in diesem Moment gerade in einem Café in Berlin-Schöneberg stattfindet und angenehmerweise diesmal ohne Beachtung seitens der Presse vonstatten geht. Man will ja schließlich auch mal seine Ruhe haben, meint Grabowski. Hat er aber trotzdem nicht: Denn die eigens zur PK bestellten Filmteams, Visagisten, Bundestagsabgeordneten und andere Experten belästigen Grabowski mit Honorar-Forderungen, denen er a) nicht nachkommen kann oder b) nicht nachkommen will oder c) beides. Jedenfalls entwickeln sich gerade recht unschöne Szenen hier, die wir Ihnen im Detail lieber ersparen möchten. Als weit unterhaltsamer empfehlen wir die oben genannte Rezension.
Tags: allemeineapps.de·Apps·Review·Rezension
Februar 25th, 2010 · Allgemein
Der weltgrößte Automobilzulieferer macht jetzt auch in Gebäck:

Tags:
Der alte Text-Nerd Long Dong Copy schreibt gerade am Drehbuch für einen packenden Krimi-Action-Thriller oder so. In diesem kommt es zu einem packenden … hm, hatten wir das Wort »packend« nicht eben schon? Na ja, egal … Jedenfalls kommt es zu einem packenden Showdown vor Gericht. Angeklagt ist das Lächeln der us-amerikanischen Schauspielerin Julia Roberts. Der Prozeß geht gerade in die heiße Phase. Die Vorgänge vor Gericht hat Long Dong Copy zur Drehbuchförderung eingereicht. Er wartet sehr gespannt auf Antwort seitdem. Aber schauen Sie erst mal selbst, wie förderungswürdig Long Dong Copys Konzept ist; nämlich sehr. Und los geht’s mit dem Prozeß gegen das Lächeln der us-amerikanischen Schauspielerin Julia Roberts!
Tag 1, Montag, 9 Uhr:
Richter: Sehr geehrte Damen und Herren, in der Sache das Volk gegen Julia Roberts´ Lächeln erkläre ich den Prozeß für eröffnet. Vertreter der Anklage, Sie haben das Wort.
Anwalt der Anklage: Vielen Dank, Euer Ehren. Meine Damen und Herren, hiermit beantrage ich im Sinne des Klägers, Herrn Bernd Schulze aus Berlin-Tempelhof, das strafrechtliche Vorgehen gegen Julia Roberts´ Lächeln, das bekanntlich so breit ist, daß man spielend einen 7,5-Tonner darin parken könnte – und zwar quer …
Anwalt der Verteidigung: Einspruch, Euer Ehren!
Richter: Einspruch abgelehnt. Vertreter der Anklage, wie meinen Sie das mit dem 7,5-Tonner?
Anwalt der Anklage: Nun ja, jeder, der Julia Roberts´ Lächeln selbst gesehen hat, wird mir zustimmen …
Richter: Meine Frage geht dahin, ob dies ein Anklagepunkt sein kann: Halten Sie es für einen strafrechtlichen Tatbestand, wenn ein Lächeln so breit ist, daß man einen 7,5-Tonner quer darin parken könnte?
Herr Schulze: Na sicher doch! Dit sieht einfach bescheuert aus, die grinst doch wie ein Breitmaulfrosch …
Anwalt der Anklage: Ruhe, Sie versauen mir das ganze Plädoyer.
Anwalt der Verteidigung: Einspruch!
Richter: Einspruch stattgegeben. Das war eine völlig subjektive Aussage.
Anwalt der Anklage: Aber objektiv gemeint.
Richter: Bleiben Sie jetzt bitte bei der Sache. Wie lang ist eigentlich ein 7,5-Tonner?
Anwalt der Anklage: Mehrere Meter mit Sicherheit, Euer Ehren.
Herr Schulze: Na sicher doch, brauchen Se doch nur Frau Roberts´ Lächeln messen, dann wissen Se bescheid.
Anwalt der Anklage: Seien Sie doch still …
Richter: Gut. Ist Frau Roberts`, Julia Lächeln in diesem Gerichtssaal anwesend?
Gerichtsdiener: Nein, Euer Ehren.
Richter: Veranlassen Sie umgehend die Ladung des Angeklagten. Und sorgen Sie für einen Sachverständigen, der die Länge eines 7,5-Tonners bestätigen kann. Kommen wir nun zu den Zeugenaussagen. Vertreter der Anklage, rufen Sie Ihren ersten Zeugen auf.
Anwalt der Verteidigung: Ich rufe Aki Wakanabe, Botschafter von Japan, in den Zeugenstand. Herr Wakanabe, Sie sind Japaner.
Herr Watanabe: So sieht’s wohl aus.
Anwalt der Verteidigung: Man nennt Japan auch das Land des Lächelns. Ist Ihnen diese Redewendung geläufig?
Herr Watanabe: In der Tat.
Anwalt der Verteidigung: Nun, wie ist das zu verstehen?
Herr Watanabe: Wir Japaner lächeln, wenn wir verneinen.
Anwalt der Verteidigung: Ha!
Richter: Ja, und?
Anwalt der Verteidigung: Und wie würden Sie, Herr Botschafter, aus Ihrer Sicht Julia Roberts´ Lächeln beurteilen?
Herr Watanabe: Wir Japaner nennen so ein Lächeln »yokoto hai sokata tojo oder so«, das heißt übersetzt etwa: »Lächeln wie mit dem Samurai-Schwert von Ohr zu Ohr gezogen«.
Anwalt der Anklage: Ha!
Anwalt der Verteidigung: Moment, Herr Ankläger, Moment! Herr Wakanabe, würden Sie sagen, daß Julia Roberts` Lächeln, egal ob mit einem Samurai-Schwert oder etwas anderem, künstlich verlängert wurde?
Anwalt der Anklage: Einspruch, Euer Ehren, das ist völlig spekulativ.
Richter: Einspruch abgelehnt. Werte Damen und Herren, das Gericht zieht sich zur Beratung zurück. Wiederaufnahme der Verhandlung morgen früh um 9 Uhr.
Tag 2, Dienstag, 9 Uhr:
Richter: In der Sache »das Volk gegen Julia Roberts´ Lächeln« fahren wir fort mit der Anhörung des Sachverständigen vom Technischen Überwachungsverein: Herr Klaus Vorndran, Bereichssuperinspektor vom Technischen Überwachungsverein Berlin-Südwest. Herr Vorndran, Sie sind seit über 25 Jahren für den TÜV tätig, richtig?
Herr Vorndran: So ist es.
Richter: Sie haben persönlich hunderte von PKW und LKW auf deren Verkehrssicherheit überprüft und kennen sich insbesondere mit Lastkraftwagen bestens aus, ist das richtig?
Herr Vorndran: Das kann man wohl sagen.
Richter: Herr Vorndran, wie lang ist ein 7,5 Tonner?
Herr Vorndran: Ein 7,5-Tonner! … Das ist kein Leichtgewicht, wie der Name schon sagt. Wissen Sie, einen 7,5-Tonner lenken Sie nicht mit dem kleinen Finger, das sind schwere Fuhrwerke mit ganz eigenem Charakter. Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich einmal einen 7,5-Tonner …
Richter: Herr Vorndran, Sie schweifen ab. Wie lang schätzen Sie einen 7,5-Tonner?
Herr Vorndran: Entschuldigung, Sir, ich meine, Euer Ehren. 7,5 Meter, ähh Unsinn. Laut Straßenverkehrsordnung STVGO gilt für … bis zu 11 Meter.
Saal so: Tuschel, flüchter, raun, interessier …
Richter: Kann man ein solches Gefährt ihrer Meinung nach im Gesicht einer Frau quer parken?
Herr Vorndran: Unmöglich, Euer Ehren … es sei denn, es handelt sich bei der Frau um Julia Roberts.
Anwalt der Anklage: Ha!
Herr Vorndran: Hä?
Richter: Herr Vorndran, vielen Dank. Zeit zum Schmackofatzen jetzt. Der Prozeß wird auf morgen früh um 9 Uhr vertagt
Tag 3, Mittwoch, 9 Uhr:
Richter: Guten Morgen, das Volk gegen Julia Roberts´ Lächeln ist eröffnet. Wir kommen nun zur Zeugenvernehmung der Anklage. Herr Vertreter der Anklage, ich überlasse Ihnen das Wort.
Anwalt der Anklage: Ich rufe in den Zeugenstand: Die Kronzeugin der Anklage, Frau Julia Roberts.
Saal so: Ui, ohoo, raun, hui, yay!
Anwalt der Anklage: Frau Roberts, Sie sind Bürgerin der Vereinigten Staaten von Amerika und von Beruf Schauspielerin und, wie man so sagt, ein Hollywood-Star?
Julia Roberts: Yes, Sir.
Anwalt der Anklage: Sie haben in vielen erfolgreichen Filmen gespielt. Nun, was meinen Sie, ist die Ursache für Ihren großen Erfolg?
Julia Roberts: Well, I guess, because I´m a great actress.
Anwalt der Anklage: So so, meinen Sie also … Frau Roberts, hat in Ihrem Gesicht schon einmal ein 7,5-Tonner quer geparkt?
Julia Roberts: Pardon?
Anwalt der Verteidigung: Einspruch! Das ist eine suggestive Frage, Euer Ehren.
Richter: Einspruch stattgegeben.
Anwalt der Anklage: Also gut, Ihro Zuckerschnute …
Julia Roberts: Ssuggörschnüti?
Anwalt der Anklage: … nur so eine alteuropäische Redensart. Vergessen Sie es. Einspruch gegen mich selbst!
Richter: Einspruch stattgegeben.
Anwalt der Anklage: Frau Roberts, jetzt reißen Sie sich mal zusammen: Wollen Sie etwa bestreiten, im Laufe Ihrer Karriere in mindestens 13 Filmen insgesamt 7.754 mal ein Lächeln aufgesetzt zu haben.
Julia Roberts: But the people love my smile.
Anwalt der Anklage: Frau Roberts, Ihre persönliche Meinung als Zeugin über das Angeklagte ist nicht von Belang.
Anwalt der Anklage: Ha! Sie hat mich angelächelt. Haben Sie das gesehen, Herr Richter!
Gerichtsdiener: Igitt, wie niedlich!
Anwalt der Verteidigung: Einspruch!
Richter: Einspruch abgelehnt. Ich sehe es selbst. Scheußlich.
Anwalt der Anklage: Frau Roberts, leugnen Sie die wiederholte und vorsätzliche Zusammenarbeit mit einem Lächeln?
Julia Roberts: Äh, no.
Anwalt der Anklage: Jetzt ist es raus, hohes Gericht! Mein Schluß-Plädoyer lautet auf Anklage wegen vorsätzlicher Volksverzückung mittels eines bescheuerten Breitmaulfroschgrinsens.
Julia Roberts: But the people love my smile …
Anwalt der Verteidigung: Aber, hohes Gericht …
Richter: Ruhe, sonst lasse ich den Saal räumen. Frau Roberts, können Sie den Angeklagten erneut auftreten lassen?
Julia Roberts: Yes, Sir. Must I?
Richter: Im Namen des Volkes: Die Zeugin Roberts, Julia wird zwecks weiterer Vernehmung des Angeklagten vorübergehend in Gewahrsam genommen. Die Geschworenen sollen sich anhand der im Prozeß zusammengetragenen Fakten und nach bestem Wissen und Gewissen ein Urteil bilden. Urteilen Sie mit Bedacht, meine Damen und Herren Geschworenen, und vergessen Sie nicht, daß es in Deutschland keine Geschworenen gibt. Das Gericht zieht sich zurück. Urteilsverkündung nächsten Montag, Punkt 9 Uhr. Auf Wiedersehen.
Tags: Drehbuchförderung·Julia Roberts
… für iPhone / iPod Touch soeben erschienen. Am besten gleich nichtlesen! Oder erst mal hier gucken: Nichtleser 91
Tags:
Berlin, den 27. Januar 2010. Es wird ernst! Nach rund 317 Korrektur-Runden geht Band 9 in Druck. Auch die Produktion des Buches als Apps und eBooks läuft auf Hochtouren. Um Ihnen einen kleinen Vorgeschmack zu präsentieren, haben wir ein paar starke Stellen aus dem aktuellen Band 9 mit dem Titel »Irgendwie verlegt auf ne Art« zusammengestellt:
Erleben Sie packende Dialoge!
Pistolen-Pete: Ach so.
Hermann Meier: Hallo, können wir bestellen, bitte?
Grabowski: Guten Tag.
Lassen Sie sich mitreißen von dramatischen Entwicklungen!
Eines Tages ist Long Dong Copy auf eine Party eingeladen.
Wenig später saß Grabowski irgendwo rum und …
Aus Charming Heinz’ Kochtagebuch:
Und genießen Sie rasante Action!
Gleich wird etwas passieren …
Später hängen Grabowski und Long Dong Copy in der U-Bahn ab.
Wenig später sitzt Eisi Verspeisi zuhause in der Badewanne …
Band 9 – ab 5. Februar erhältlich – jetzt vorbestellen – oder auch nicht!
Tags:
Januar 11th, 2010 · Allgemein
Am 11. Januar 2010 mußte jemand in der Nichtleser-Redaktion versehentlich ein Zeitfensterchen offengelassen haben. Denn anders ist es eigentlich nicht zu erklären, daß sich das Team an diesem Tag unaufgefordert mit der Auswertung eines Artikels aus dem SPIEGEL (2/2010) beschäftigte; allerdings nicht in Form einer inhaltlichen Anlayse, sondern mit der Filterung der Begriffe und Synonyme, mit dem der einseitige (haha!) Artikel den ausgestorben Haifisch namens »Megalodon« bedachte. Wir zitieren die Hai-Beschreibungen in Reihung gemäß ihres Auftretens im Artikel:
»Heftiger Beißer, Urzeitkoloss, Unhold, urzeitlicher Gruselfisch, räuberischer Vorzeitriese, Lulatsch, Titan, Riesenfisch, Urzeitgigant, … hatte ein riesiges Gewaltpotential, … gewaltigste Bisskraft aller Zeiten.«
Die Nichtleser-Redaktion gratuliert heute noch ganz herzlich zu diesem wohl synonymigsten Artikel aller Zeiten.
Tags: Journalismus·Megalodon·SPIEGEL·Synonyme
Grabowski und Pistolen-Pete passieren bei einem Spaziergang durch Berlin-Schöneberg einen gut besuchten Spieli.
Grabowski: Und, Lust auf eine Runde Kindernamenpoker?
Pistolen-Pete: Bin dabei, darfst anfangen.
Grabowski: Ok, los geht’s. (laut) Leeeoooon!!!
26 Leons antworten: Ja?
Pistolen-Pete: Ha, ich zähle schlappe 26! Das war ja wohl nix, Mann.
Grabowski: Abwarten.
Pistolen-Pete: Na gut. Jetzt ich. (laut) Leeeenaaa!!!
26 Lenas antworten: Ja?
Grabowski: Ha, ich zähle 26. Gleichstand!
Pistolen-Pete: Warte, da hinten, die Kleine bei der Rutsche.
Die Kleine bei der Rutsche: Papi?
Pistolen-Pete: Ha! 27! Gewonnen!
Grabowski: Mist. Revanche beim nächsten Spieli?
Pistolen-Pete: Ok.
Wenig später: Aus Pistolen-Pete’s Tagebuch: Habe heute Grabowski im Kindernamenpoker deklassiert, mit einem satten Sieg in zwei Sätzen (1. Satz: Lena 27 : Leon 26, 2. Satz und Rückspiel beim nächsten Spieli: Lea 18 : Joshua 3). Yes!
Tags:
Dezember 24th, 2009 · Allgemein
Weihnachten. Grabowski verbringt das Fest bei Eltern und Geschwistern auf dem Land. Diese Angelegenheit führt Tage später zu folgendem Eintrag in seinem Tagebuch:
Schon erstaunlich, welche Wirkung Musik haben kann. Dieses Weihnachten war das erste, seit ich denken kann, daß ich nicht ein einziges Mal »Last Christmas« von »Wham« hören mußte, nicht einmal in irgendeinem Fahrstuhl, wobei man hier auf dem Land allerdings auch nur selten einen Fahrstuhl trifft … aber egal. Jedenfalls, Schwein gehabt! Trotzdem hatte ich den Klang dieses »Evergreens« auch ohne ihn zu hören die ganzen Weihnachtstage im Ohr, da wir im Familienkreise darüber gesprochen hatten. Man möchte mein’, das hört sich ein, aber nein! Denn wieder setzte die mir bereits vertraute Reaktion ein, ganz genau so als hätte ich das Lied gehört.
Ich empfinde pure Mordlust schon bei den ersten Takten und der Weihnachtsglocken-Percussion. Feuernde Maschinen-Pistolen, aufspritzendes Blut, schreiend zu Boden sinkende und tödlich Verwundete, denen die Gedärme aus den Bäuchen quellen, fallen mir ein. Die Toten stapeln sich übereinander, die Verletzten bluten aus grausamen Wunden, abgetrennte Beine und Arme fliegen mir um die Ohren, Blutfontänen spritzen aus den Leibern der Verstümmelten und so weiter die ganze Zeit.
Ich finde diese Assoziationen weder witzig noch wünschenswert. Natürlich möchte ich keine unschuldigen Menschen meucheln. Um mein Gewissen etwas zu beruhigen, stelle ich mir vor, wie ich die beiden verantwortlich zeichnenden Musiker gefesselt in meiner Gewalt habe und mir die gesamten drei Weihnachtstage Zeit nehme, um sie genüßlich und langsam zu foltern, wobei ich die Torturen genau so dosiere, daß sie unter den allergrößten Qualen, aber langsam und bei Bewußtsein dahinsiechen, bis ich ihnen zum grausamen Finale ihr eigenes Lied so lange vorspiele, bis sie daran jämmerlich krepieren.
Wie gesagt: Mir gefallen diese Vorstellungen nicht besonders, aber ich kann mich dagegen nicht wehren. Sie sind unweigerlich mit »Last Christmas« von »Wham« verknüpft; einem der erfolgreichsten Pop-Songs aller Zeiten. Höre ich den, will ich auf der Stelle töten. Erstaunlich, wie intensiv Musik wirken kann.
Tags:
Grabowski geht mal eben zum Bäcker um die Ecke.
Grabowski: Guten Tag.
Verkäuferin: Guten Tag.
Grabowski: Schon gehört? Meine Tante hat sich neulich den Fuß verstaucht.
Verkäuferin: Nein, wußte ich noch nicht.
Grabowski: Ist zwar schon eine Weile her, aber wollte ich einfach mal sagen.
Verkäuferin: Find ich gut, daß Sie das nicht einfach in sich reinfressen.
Grabowski: Fühle mich auch schon viel besser. … So, jetzt muß ich aber langsam wieder los.
Verkäuferin: Wiedersehen.
Grabowski: Tschühüüüs.
Tags:
Dezember 15th, 2009 · Nichtleser
Während Long Dong Copy brav seine Buchstaben sortiert, sitzen Charming Heinz und Grabowski im Interview. Sinn der Sache ist eine Studie zum Konsum pornographischer Filmchen von Seiten libidinös unterzuckerter, männlicher Großstadtbewohner.
Grabowski: Also, ich mache bei Porno-Filmen ja immer den Ton aus. Ist ja nicht auszuhalten sonst.
Charming Heinz: Echt? Bei mir ist’s genau umgekehrt. Ich schalte immer das Bild ab. Mich interessieren eigentlich nur die Dialoge.
Porno-Film: Ich guck nur noch ab und zu mal hin, wenn sich Pärchen gemeinsam mich anschauen. Einzelne Herren, die mich sehen … nee, das möchte man nicht unbedingt sehen.
Grabowski: Nanu, Porno-Film? Du wirst doch hier gar nicht interviewt, dachte ich, oder?
Porno-Film: Oh, Entschuldigung. Ich dachte, ich wäre auch gefragt.
Tags: